Denkmalgeschützte Immobilien bewerten — Besonderheiten in München
Denkmalschutz beeinflusst den Wert einer Immobilie erheblich. Was bei der Bewertung zu beachten ist.
Denkmalschutz: Wertsteigernd oder wertmindernd?
Denkmalgeschützte Immobilien sind ein zweischneidiges Schwert: Einerseits genießen sie Exklusivität und historischen Charme, andererseits unterliegen sie strengen Auflagen für Umbau und Sanierung. Beide Faktoren müssen in der Bewertung berücksichtigt werden.
- Exklusivität und Seltenheit
- Historische Architektur
- Lagequalität (oft Innenstadtlage)
- Denkmal-AfA nach §§ 7i, 10f EStG
- Sanierungsauflagen und -kosten
- Eingeschränkte Umbaumöglichkeiten
- Genehmigungspflicht für Änderungen
- Oft höherer Instandhaltungsaufwand
Denkmal-AfA: §§ 7i, 10f EStG
Bei denkmalgeschützten Immobilien können Sanierungskosten steuerlich besonders attraktiv abgesetzt werden:
- Vermieter: Das EStG sieht für Baudenkmäler besondere Abschreibungsmöglichkeiten vor (§ 7i EStG). Voraussetzungen und Umfang prüft Ihre Steuerberatung; erforderlich ist u. a. eine Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde.
- Selbstnutzer: Für selbstgenutzte Baudenkmäler bestehen gesonderte Abzugsmöglichkeiten (§ 10f EStG) — die Beurteilung erfolgt durch Ihre Steuerberatung.
- Restnutzungsdauergutachten: Ist die tatsächliche Nutzungsdauer kürzer, kann ein Gutachten die Grundlage für eine höhere Regel-AfA sein
Besonderheiten in München
München hat einen besonders hohen Bestand an denkmalgeschützten Gebäuden — insbesondere in Stadtteilen wie Schwabing, Maxvorstadt, Lehel und der Altstadt. Viele gründerzeitliche Altbauten stehen unter Ensembleschutz.

Denkmalgeschützte Immobilie bewerten lassen
Wir berücksichtigen die wertrelevanten Besonderheiten des Denkmalschutzes – von Sanierungskosten bis zu Auflagen. Die steuerliche Beurteilung übernimmt Ihre Steuerberatung.
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